Viele Unternehmen investieren in ein neues Webdesign, veröffentlichen die Website und erwarten anschließend mehr Sichtbarkeit, Anfragen und Umsatz. Wir kennen das Problem: Die Website sieht gut aus, wird aber für wichtige Leistungen nicht gefunden.
Der Grund: Eine Website kann optisch überzeugen, ohne wirklich für Google optimiert zu sein.
Erfolgreiche Google-Website-Optimierung beginnt deshalb nicht bei einzelnen Keywords oder einer möglichst langen Textmenge. Zuerst müssen die angebotenen Leistungen, die Suchintention potenzieller Kunden und die Struktur der Website verstanden werden.
In diesem Ratgeber zeigen wir Ihnen, wie Sie Ihre Website sinnvoll für Google optimieren, welche Fehler wir bei Unternehmenswebsites besonders häufig feststellen und warum Rankings allein noch keine Kundenanfragen garantieren.
Schluss mit der Unsichtbarkeit
Wir prüfen Ihre Website kostenlos. Sie erhalten Ihren individuellen Audit von Eberle Consulting mit konkreten Hinweisen zu möglichen technischen, inhaltlichen und strukturellen Ranking-Problemen.
- Persönliche Analyse
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Was bedeutet Google-Website-Optimierung?
Google-Website-Optimierung bezeichnet alle Maßnahmen, die dazu beitragen, dass eine Website bei relevanten Suchanfragen besser gefunden wird.
Dazu gehören unter anderem:
- die Auswahl geeigneter Suchbegriffe,
- die Ausrichtung der Inhalte auf die Suchintention,
- eine klare Seitenstruktur,
- optimierte Seitentitel und Überschriften,
- interne Verlinkungen,
- relevante externe Backlinks,
- lokale Signale,
- eine gute mobile Darstellung,
- eine verständliche Nutzerführung.
Das Ziel sollte jedoch nicht einfach darin bestehen, bei möglichst vielen Begriffen auf Google zu erscheinen.
Entscheidend ist, für die richtigen Suchanfragen sichtbar zu werden.
Ein Unternehmen profitiert wenig davon, wenn eine Website zwar Besucher erhält, diese Besucher aber keine passende Leistung suchen oder keine Anfrage stellen.
Eine gute Google-Optimierung verbindet deshalb drei Bereiche:
- Sichtbarkeit
- Relevanz
- Conversion
Ihre Website sollte gefunden werden, das passende Angebot präsentieren und den Besucher zu einem sinnvollen nächsten Schritt führen.
Warum eine neue Website nicht automatisch neue Kunden bringt
Einer der häufigsten Irrtümer besteht darin, dass eine neue Website automatisch zu mehr Kundenanfragen führt.
Viele Unternehmen gehen davon aus:
Die Website ist fertig. Jetzt werden uns potenzielle Kunden bei Google finden.
Das ist jedoch nicht automatisch der Fall.
Wir sehen regelmäßig Websites, die von klassischen Webdesignern erstellt wurden und optisch einen guten Eindruck machen. Bei genauerer Prüfung fehlen jedoch entscheidende SEO-Grundlagen.
Typische Probleme sind:
- Die Startseite besitzt keine klare H1.
- Als Hauptüberschrift steht lediglich „Willkommen“.
- Die wichtigsten Leistungen haben keine eigenen Unterseiten.
- SEO-Titel fehlen oder sind nicht auf relevante Suchbegriffe ausgerichtet.
- Meta Descriptions wurden nicht gepflegt.
- Die Indexierung wurde nicht geprüft.
- Relevante Unterseiten sind kaum intern verlinkt.
- Die Website besitzt keine externen Verlinkungen.
- Branchenverzeichnisse wurden nicht eingerichtet.
- Die Leistungen des Unternehmens wurden nicht vollständig untersucht.
- Es gibt keine klare Keyword-Zuordnung.
Eine Website kann unter diesen Voraussetzungen technisch online sein, aber für Google kaum verständlich bleiben.
Unsere Erfahrung mit SEO und Webdesign
Eberle Consulting verbindet Webdesign und Suchmaschinenoptimierung von Beginn an.
Andre Eberle arbeitet seit rund 13 Jahren im Bereich Suchmaschinenoptimierung. Patrik Eberle ist seit 2014 als SEOler und Webdesigner aktiv.
Neben Kundenprojekten haben wir über viele Jahre eigene Websites, Portale und Content-Projekte entwickelt. Dadurch kennen wir SEO nicht nur aus theoretischen Schulungen oder einzelnen Kundenaufträgen.
Wir haben selbst erlebt:
- wie neue Websites Sichtbarkeit aufbauen,
- wie Inhalte Rankings gewinnen und verlieren,
- wie Relaunches bestehende Rankings gefährden,
- welche Backlinks tatsächlich relevant sind,
- wie interne Verlinkungen Seiten stärken,
- welche Inhalte Besucher bringen, aber keine Kunden,
- wie Suchintentionen falsch eingeschätzt werden,
- wie technische Fehler die Indexierung verhindern.
Diese praktische Erfahrung ist besonders wichtig, weil SEO selten aus einer einzigen Maßnahme besteht.
Genug mit dem Vorspann, rein in die Praxis.
So funktioniert es: 16 Schritte für die Google Optimierung der eigenen Website.
Schritt 1: Die Suchintention prüfen
Bevor Sie neue Inhalte erstellen oder bestehende Texte optimieren, sollten Sie die Suchintention überprüfen.
Die Suchintention beschreibt, was ein Nutzer mit einer Suchanfrage erreichen möchte.
Sucht jemand nach:
Dann erwartet diese Person zunächst eine Erklärung und mögliche Ursachen. Er möchte Informationen und gegebenenfalls einen Anbieter, der dabei hilft.
Sucht jemand nach:
Dann besteht wahrscheinlich eine konkrete Dienstleistungsabsicht. Der Nutzer möchte Anbieter vergleichen, Leistungen verstehen und Kontakt aufnehmen.
Diese beiden Suchanfragen dürfen nicht mit dem gleichen Seitentyp beantwortet werden.
Für die erste Suchanfrage eignet sich ein Ratgeber.
Für die zweite Suchanfrage eignet sich eine klare Leistungsseite.

Häufige Arten der Suchintention
Informative Suchintention
Der Nutzer möchte etwas verstehen oder ein Problem lösen.
Beispiele:
- Warum wird meine Website nicht bei Google angezeigt?
- Wie funktioniert Suchmaschinenoptimierung?
- Wie lange dauert SEO?
- Was kostet eine Website?
Kommerzielle Suchintention
Der Nutzer vergleicht Angebote oder Anbieter.
Beispiele:
- beste SEO Agentur
- Webdesign Agentur vergleichen
- SEO Beratung Kosten
- WordPress Agentur Erfahrungen
Transaktionale Suchintention
Der Nutzer möchte eine konkrete Leistung buchen oder kaufen.
Beispiele:
- Website erstellen lassen
- SEO Audit beauftragen
- Google Unternehmensprofil optimieren lassen
Lokale Suchintention
Der Nutzer sucht einen Anbieter in einer bestimmten Region.
Beispiele:
- SEO Agentur Augsburg
- Webdesigner Augsburg
- Webdesign Friedberg
- Local SEO Agentur Bayern
Wenn Sie die Suchintention falsch einschätzen, können selbst umfangreiche Inhalte wertlos bleiben.
Ein langer Ratgeber rankt nicht automatisch für eine Suchanfrage, bei der Google überwiegend Dienstleisterseiten anzeigt.
Unsere Erfahrung zeigt deshalb: Die Suchintention sollte vor der Texterstellung geprüft werden, nicht erst danach.
Tipp: Googlen Sie nach Ihrem gewünschten Keyword. Welche Ergebnisse werden ausgespielt? Anbieter, Produkte, Kategorienseiten oder ein Ratgeber? Ihre Seite sollte dem entsprechen!
Schritt 2: Die eigenen Dienstleistungen vollständig untersuchen
Viele Unternehmen kennen ihre Leistungen, aber nicht die Suchbegriffe, mit denen potenzielle Kunden danach suchen.
Das führt dazu, dass wichtige Angebote auf der Website gar nicht oder nur beiläufig erwähnt werden.
Ein Beispiel:
Ein Webdesigner bietet möglicherweise folgende Leistungen an:
- neue Unternehmenswebsites,
- WordPress-Websites,
- Website-Relaunches,
- Onlineshops,
- Wartung,
- Hosting,
- Suchmaschinenoptimierung,
- technische Überarbeitung,
- mobile Optimierung.
Auf der Website existiert aber nur eine einzige Seite mit der Überschrift „Webdesign“.
Dadurch fehlen viele potenziell relevante Suchanfragen.
Aus einzelnen Dienstleistungen können sich eigene Themen und Landingpages ergeben:
- Website erstellen lassen
- WordPress Website
- Website Relaunch
- Website überarbeiten lassen
- Website Wartung
- Website schneller machen
- Website für Google optimieren
- Webdesign für Unternehmen
Das Gleiche gilt für Handwerksbetriebe, Kanzleien, Praxen, Beratungsunternehmen oder Industrieunternehmen.
Unternehmen sollten deshalb nicht nur klassische Keywords untersuchen, sondern zunächst ihr gesamtes Leistungsangebot auflisten.
Sinnvolle Fragen zur Leistungsanalyse
- Welche Leistungen bieten wir tatsächlich an?
- Welche Leistungen bringen den größten Umsatz?
- Welche Leistungen werden besonders häufig angefragt?
- Welche Leistungen sind auf der Website nicht sichtbar?
- Welche Leistungen werden von Kunden anders bezeichnet?
- Welche Probleme lösen wir?
- Welche Zielgruppen bedienen wir?
- In welchen Regionen arbeiten wir?
- Welche Kombinationen aus Leistung und Standort sind relevant?
- Welche Leistungen benötigen eine eigene Unterseite?
Oft entstehen die besten Keywords direkt aus den eigenen Leistungen.
Tipp: KI kann helfen, eigene unbekannte Dienstleistungen aufzudecken!

Schritt 3: Prüfen, ob die Website indexiert ist
Bevor Rankings optimiert werden, muss geprüft werden, ob Google die Website überhaupt indexiert hat.
Eine erste einfache Abfrage lautet:
site:ihredomain.de
Werden keine oder nur sehr wenige Ergebnisse angezeigt, kann ein Indexierungsproblem bestehen.
Eine genauere Prüfung erfolgt über die Google Search Console.
Dort sehen Sie unter anderem:
- welche Seiten indexiert sind,
- welche Seiten ausgeschlossen wurden,
- ob Crawling-Probleme bestehen,
- ob ein
noindex-Tag gesetzt wurde, - ob Canonical-Tags auf andere URLs verweisen,
- ob Serverfehler auftreten,
- welche Suchanfragen Impressionen erzeugen.
Häufige Indexierungsprobleme
- Die Website wurde erst kürzlich veröffentlicht.
- WordPress blockiert Suchmaschinen.
- Eine Entwicklungsumgebung wurde mit
noindexübernommen. - Die robots.txt blockiert wichtige Bereiche.
- Die XML-Sitemap fehlt.
- Weiterleitungen funktionieren nicht korrekt.
- Canonical-Tags zeigen auf die falsche URL.
- Seiten liefern Fehlercodes.
- Inhalte sind nur über JavaScript erreichbar.
- Wichtige Seiten besitzen keine internen Links.
Wir prüfen bei einer neuen Website deshalb sehr früh die Indexierung. Eine nicht indexierte Seite kann unabhängig von ihrer Qualität keine organischen Rankings erzielen.
Schritt 4: Die H1 eindeutig formulieren
Die H1 ist die Hauptüberschrift einer Seite.
Sie sollte Nutzern und Suchmaschinen sofort zeigen, worum es auf der jeweiligen Seite geht.
Trotzdem finden wir regelmäßig Startseiten mit Überschriften wie:
- Willkommen
- Schön, dass Sie da sind
- Gemeinsam erfolgreich
- Ihre Zukunft beginnt hier
- Qualität aus Leidenschaft
Diese Aussagen erklären nicht, welche Leistung angeboten wird.
Eine bessere H1 nennt die Hauptleistung und gegebenenfalls die Region.
Beispiele für eine gute H1:
- SEO Agentur für Unternehmen aus Augsburg
- Webdesign Agentur Augsburg
- Steuerberatung für Unternehmen in München
- Industriedemontage mit Abholung in Bayern
- Psychotherapie in Augsburg
Die H1 muss nicht künstlich mit Keywords überladen werden. Sie sollte jedoch das zentrale Thema klar benennen.
Gute H1 versus schwache H1
Schwach:
Willkommen bei uns
Besser:
Webdesign und SEO für Unternehmen
Noch konkreter:
Webdesign und SEO Agentur aus Augsburg
Die H1 allein erzeugt kein Top-Ranking. Sie ist jedoch ein wichtiger Bestandteil einer klaren Seitenausrichtung.
Die erste Überschrift ist die Basis.

Schritt 5: SEO-Titel optimieren
Der SEO-Titel erscheint häufig als klickbare Überschrift in den Google-Suchergebnissen.
Er sollte das Hauptthema der Seite verständlich zusammenfassen und einen klaren Grund zum Klicken liefern.
Ein schlechter SEO-Titel lautet beispielsweise:
Startseite | Unternehmen GmbH
Ein besserer SEO-Titel lautet:
Der Titel verbindet:
- die Leistung,
- den Standort,
- die Suchintention,
- einen konkreten Nutzen.
Wichtige Eigenschaften eines guten SEO-Titels
- Er beschreibt den Inhalt der Seite.
- Das Hauptthema ist früh erkennbar.
- Er ist für Nutzer verständlich.
- Er unterscheidet sich von anderen Seiten der Website.
- Er erzeugt keine falschen Erwartungen.
- Er passt zur Suchintention.
Jede wichtige URL sollte einen eigenen Seitentitel besitzen.
Identische oder automatisch erzeugte Titel erschweren Google die Zuordnung.
Der SEO Titel und die SEO Beschreibung nennt man eigentlich Meta Titel bzw. Title Tag und Meta Beschreibung bzw. Description.
Schritt 6: Meta Description ergänzen
Die Meta Description ist kein direkter Garant für bessere Rankings. Sie kann jedoch beeinflussen, wie attraktiv das Suchergebnis auf Nutzer wirkt.
Eine gute Meta Description erklärt:
- was der Nutzer auf der Seite findet,
- welchen Vorteil die Seite bietet,
- für wen das Angebot geeignet ist,
- welchen nächsten Schritt der Nutzer gehen kann.
Beispiel:
Eberle Consulting entwickelt suchmaschinenfreundliche Websites für Unternehmen. Webdesign, SEO und technische Optimierung aus einer Hand.
Wichtig ist, dass die Beschreibung zum Inhalt der Seite passt.
Übertriebene Versprechen wie „Garantiert Platz 1“ sollten vermieden werden.
Schritt 7: Eigene Leistungsunterseiten erstellen
Ein sehr häufiger Fehler besteht darin, sämtliche Leistungen auf einer einzigen Seite zusammenzufassen, ohne Unterseiten zu erstellen.
Diesen Fehler sehen wir sehr häufig.
Das ist aus Nutzersicht unübersichtlich und aus SEO-Sicht oft zu unspezifisch.
Google bewertet einzelne URLs für einzelne Suchanfragen.
Wenn eine Seite gleichzeitig zehn verschiedene Leistungen behandelt, bleibt häufig unklar, welches Thema im Mittelpunkt steht.
Außerdem ist es für die Conversion besser, wenn man auf die richtige Suchintention die passende Leistungsseite liefert.
Beispiel für eine klare Seitenstruktur
Startseite:
- Webdesign und SEO Agentur
Leistungsseiten:
- Webdesign
- Suchmaschinenoptimierung
- Local SEO
- WordPress
- Website Relaunch
- SEO Audit
- Google Unternehmensprofil
- laufende Website-Betreuung
Ratgeber (optional):
- Warum rankt meine Website nicht?
- Was kostet eine Website?
- Wie lange dauert SEO?
- Wann ist ein Website-Relaunch sinnvoll?
Jede Seite übernimmt eine eigene Aufgabe.
Die Leistungsseiten sind kommerziell ausgerichtet.
Die Ratgeber beantworten informative Suchanfragen.
Auf der Website von Eberle Consulting trennen wir beispielsweise die Bereiche SEO in Augsburg und Webdesign in Augsburg, damit Google und Nutzer die jeweilige Leistung eindeutig zuordnen können.
Schritt 8: Interne Verlinkung gezielt aufbauen
Interne Links verbinden die einzelnen Inhalte einer Website miteinander.
Sie helfen Google dabei:
- neue Seiten zu finden,
- Themenzusammenhänge zu verstehen,
- wichtige Seiten zu erkennen,
- Inhalte zu priorisieren.
Sie helfen Nutzern dabei:
- passende Informationen zu finden,
- Leistungen besser zu verstehen,
- schneller zur nächsten sinnvollen Seite zu gelangen.
Häufige Fehler bei internen Links
- Leistungsseiten werden nur im Menü verlinkt.
- Neue Blogartikel bleiben isoliert.
- Es werden nur Linktexte wie „hier“ oder „mehr erfahren“ verwendet.
- Jeder Artikel verlinkt auf die Startseite.
- Wichtige Zielseiten erhalten kaum interne Links.
- Es gibt keine Verbindung zwischen Ratgebern und Leistungen.
Besseres Beispiel
In einem Abschnitt über lokale Rankings kann auf die passende Leistung verwiesen werden:
Unternehmen, die in ihrer Region besser gefunden werden möchten, benötigen eine klare lokale Seitenstruktur und ein gepflegtes Google Unternehmensprofil. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Seite zur Suchmaschinenoptimierung in Augsburg.
Interne Links sollten immer zum Kontext passen.
Schritt 9: Relevante externe Backlinks aufbauen
Backlinks sind Links von anderen Websites auf Ihre Domain.
Aus unserer Erfahrung bleiben relevante externe Verlinkungen ein wichtiger Bestandteil der Suchmaschinenoptimierung.
Als Linkbuilding Agentur wissen wir, wie wichtig Backlinks sein können.

Sie bestätigen eine Website von außen.
Wenn andere seriöse und thematisch passende Websites auf ein Unternehmen verweisen, kann das Vertrauen und die digitale Autorität stärken.
Besonders sinnvoll sind Links von:
- Geschäftspartnern,
- Kunden,
- Lieferanten,
- Verbänden,
- Fachportalen,
- regionalen Vereinen,
- lokalen Medien,
- Branchenverzeichnissen,
- Presseportalen,
- relevanten Blogs.
Auch Freunde, Kollegen oder Partnerunternehmen können sinnvolle Verlinkungen setzen, wenn ein nachvollziehbarer geschäftlicher oder inhaltlicher Zusammenhang besteht.
Warum Backlinks oft komplett fehlen
Viele Webdesigner konzentrieren sich ausschließlich auf die Website selbst.
Nach der Veröffentlichung wird jedoch nicht geprüft, wie das Unternehmen von außen wahrgenommen wird.
Dann fehlen:
- Einträge in relevanten Branchenverzeichnissen,
- Verlinkungen von Partnerseiten,
- lokale Erwähnungen,
- Presseveröffentlichungen,
- Fachbeiträge,
- Referenzlinks,
- Verbandsprofile.
Die Website bleibt dadurch erst einmal isoliert und für sich selbst.
Qualität statt bloßer Masse
Nicht jeder Backlink ist wertvoll.
Entscheidend sind:
- Themenrelevanz,
- Seriosität,
- echter Zusammenhang,
- regionale Relevanz,
- Qualität der verlinkenden Website,
- Sichtbarkeit des Links,
- natürlicher Kontext.
Massenhaft gekaufte Links aus irrelevanten Quellen können mehr schaden als nutzen.
Schritt 10: Externe Validierung für klassische und KI-basierte Suche
Externe Erwähnungen werden aus unserer Sicht künftig noch wichtiger.
Suchmaschinen und KI-Systeme müssen einschätzen können:
- ob ein Unternehmen real existiert,
- wofür es bekannt ist,
- welche Leistungen es anbietet,
- ob andere Quellen das Unternehmen erwähnen,
- ob Informationen über mehrere Quellen hinweg konsistent sind.
Eine Website beschreibt das eigene Unternehmen immer aus der eigenen Perspektive.
Externe Quellen liefern zusätzliche Bestätigung.
Dazu gehören:
- Presseberichte,
- Fachportale,
- Branchenverzeichnisse,
- Unternehmensprofile,
- Partnerseiten,
- Bewertungen,
- Interviews,
- Verbandsseiten,
- lokale Erwähnungen.
Das bedeutet nicht, dass jeder Backlink automatisch zu einer Nennung in KI-Ergebnissen führt.
Es ist jedoch plausibel, dass konsistente externe Signale und Erwähnungen dabei helfen, Unternehmen und Marken besser einzuordnen.
Für die Sichtbarkeit in klassischer Suche und KI-Suche sollte deshalb nicht nur die eigene Website gepflegt werden.
Auch das externe Unternehmensprofil muss aufgebaut werden.
Schritt 11: Inhalte besser als die Konkurrenz gestalten
Bessere Inhalte sind nicht automatisch längere Inhalte.
Ein Text mit 4.000 Wörtern kann schlechter sein als ein klarer Beitrag mit 500 Wörtern.
Entscheidend ist, ob der Inhalt die Suchanfrage vollständig und verständlich beantwortet.
Gute Inhalte bieten:
- eine direkte Antwort,
- konkrete Beispiele,
- praktische Schritte,
- nachvollziehbare Erfahrungen,
- klare Empfehlungen,
- sinnvolle Tabellen,
- verständliche Fachbegriffe,
- echte Entscheidungshilfen,
- eigene Perspektiven.
Schwache Inhalte bestehen häufig aus:
- allgemeinen Aussagen,
- künstlichen Keyword-Wiederholungen,
- austauschbaren Texten,
- langen Einleitungen,
- unbelegten Versprechen,
- oberflächlichen Zusammenfassungen.
Aus unserer Erfahrung sollte jeder Inhalt eine konkrete Aufgabe erfüllen.
Ein Ratgeber soll informieren.
Eine Leistungsseite soll erklären und überzeugen.
Eine Kontaktseite soll die Anfrage erleichtern.
Ein Blogartikel sollte nicht nur veröffentlicht werden, um ein weiteres Keyword abzudecken.
Schritt 12: Webdesign und SEO gemeinsam betrachten
SEO und Webdesign werden häufig getrennt voneinander behandelt.
Das führt zu zwei typischen Problemen.
Problem 1: Die Website sieht gut aus, rankt aber nicht
Mögliche Ursachen:
- unklare H1,
- fehlende Leistungsseiten,
- schlechte interne Verlinkung,
- keine Keyword-Strategie,
- fehlende Indexierungsprüfung,
- keine Backlinks.
Problem 2: Die Website rankt, erzeugt aber keine Anfragen
Mögliche Ursachen:
- unklare Leistungen,
- schwache Nutzerführung,
- fehlende Handlungsaufforderungen,
- keine Referenzen,
- komplizierte Kontaktaufnahme,
- schlechte mobile Darstellung,
- wenig Vertrauen.
Eine erfolgreiche Website muss beide Aufgaben erfüllen.
Sie muss gefunden werden und überzeugen.
Schritt 13: Technische Grundlagen prüfen
Technische Fehler können verhindern, dass Google Inhalte korrekt crawlt und verarbeitet.
Wichtige Prüfpunkte sind:
- HTTP-Statuscodes,
- Weiterleitungen,
- Canonical-Tags,
- robots.txt,
- XML-Sitemap,
- mobile Darstellung,
- HTTPS,
- interne Fehlerlinks,
- Serverantworten,
- JavaScript,
- strukturierte Daten.
Technisches SEO ist das Zauberwort an der Stelle.
Es gibt keine perfekte Website! Wenn man größere und bekannte Seiten wie Welt.de oder Bild.de untersucht, erkennt man, dass dort massenhaft Fehler zu finden sind. Und dass die Pagespeed nicht die schnellste ist.
Es kommt auf die Feinheiten an.
Ein perfekter PageSpeed-Wert ersetzt keine relevanten Inhalte.
Eine fehlerfreie Website ohne klare Leistungen und Suchintention wird trotzdem kaum gute Rankings erzielen.
Schritt 14: Ladezeit und Nutzererfahrung verbessern
Eine langsame Website kann Nutzer verlieren, bevor sie das Angebot überhaupt sehen.
Besonders wichtig sind:
- optimierte Bilder,
- reduzierte JavaScript-Dateien,
- sauberes CSS,
- lokales Laden von Schriften,
- Caching,
- geeignetes Hosting,
- Vermeidung unnötiger Plugins,
- mobile Optimierung.
Google berücksichtigt reale Nutzersignale und technische Kennzahlen im Gesamtbild.
Trotzdem sollte die Ladezeit realistisch bewertet werden.
Nicht jede kleine Abweichung in PageSpeed Insights ist ein akutes SEO-Problem.
Wichtiger ist, ob die Website für echte Besucher schnell und stabil funktioniert.
Cookie-Banner können das Ergebnis manchmal verzerren.
Schritt 15: Lokale und nationale SEO sinnvoll kombinieren
Ein Unternehmen kann in Augsburg sitzen und trotzdem Kunden in ganz Deutschland betreuen.
Die nationale und lokale Ausrichtung müssen deshalb geplant werden.
Nationale Inhalte
Ratgeber können bundesweit ausgerichtet sein:
- Warum rankt meine Website nicht?
- Wie optimiere ich meine Website für Google?
- Was kostet eine Website?
- Wie lange dauert SEO?
Lokale Leistungsseiten
Leistungsseiten können einen klaren regionalen Fokus besitzen:
- SEO Agentur Augsburg
- Webdesign Augsburg
- Local SEO Augsburg
Ein nationaler Ratgeber kann sinnvoll auf lokale Leistungsseiten verlinken.
Dadurch gewinnt der Artikel überregionale Reichweite, während die internen Links die regionalen Leistungsseiten stärken.
Eberle Consulting ist eine SEO Agentur aus Augsburg und betreut Unternehmen gleichzeitig deutschlandweit.
Schritt 16: Ergebnisse richtig messen
SEO sollte nicht nur anhand einzelner Rankingpositionen bewertet werden.
Wichtige Kennzahlen sind:
- organische Impressionen,
- Klicks,
- relevante Suchbegriffe,
- Sichtbarkeit wichtiger Leistungsseiten,
- Anfragen,
- Anrufe,
- Formularabschlüsse,
- Conversion-Rate,
- Qualität der Leads,
- Umsatz.
Ein Ranking auf Position eins ist wenig wert, wenn niemand nach dem Begriff sucht oder die Besucher keine Kunden werden.
Die wichtigste Frage lautet deshalb:
Führt die erhöhte Sichtbarkeit zum wirtschaftlichen Erfolg?
Die SEO – Maßnahmen sollen zu einem langfristigen Plus führen und zu mehr Umsatz.
Die häufigsten SEO-Fehler auf Unternehmenswebsites
Aus unserer Erfahrung treten folgende Fehler besonders häufig auf:
- Die Website wurde ohne echte Keyword-Analyse erstellt.
- Die Suchintention wurde nicht geprüft.
- Als H1 steht nur „Willkommen“.
- SEO-Titel fehlen oder sind automatisch erzeugt.
- Meta Descriptions wurden nicht gepflegt.
- Die Indexierung wurde nach Veröffentlichung nicht überprüft.
- Wichtige Leistungen besitzen keine eigenen Unterseiten.
- Interne Verlinkungen fehlen.
- Es existieren keine relevanten Backlinks.
- Branchenverzeichnisse und externe Unternehmensprofile fehlen.
- Webdesign und SEO wurden getrennt geplant.
- Es gibt keine klare Conversion-Strategie.
Schnellcheck: Ist Ihre Website für Google optimiert?
Prüfen Sie die folgenden Punkte:
- Wird Ihre Website bei der
site:-Abfrage angezeigt? - Sind die wichtigsten Seiten in der Search Console indexiert?
- Hat jede Seite eine klare H1 mit dem richtigen Keyword?
- Besitzt jede wichtige URL einen eigenen SEO-Titel?
- Sind Meta Descriptions gepflegt?
- Haben zentrale Leistungen eigene Unterseiten?
- Entsprechen die Inhalte der Suchintention?
- Sind wichtige Seiten intern verlinkt?
- Gibt es relevante externe Backlinks?
- Ist Ihr Unternehmen in passenden Verzeichnissen eingetragen?
- Funktioniert die Website mobil?
- Sind Kontaktmöglichkeiten leicht erreichbar?
- Werden Anfragen und Conversions gemessen?
Wenn mehrere dieser Fragen mit Nein beantwortet werden, besteht wahrscheinlich deutliches Optimierungspotenzial.
Kann man eine Website selbst für Google optimieren?
Grundlegende Maßnahmen können Unternehmen selbst umsetzen.
Dazu gehören:
- H1 prüfen,
- SEO-Titel anpassen,
- Meta Description ergänzen,
- Leistungsseiten erstellen,
- interne Links setzen,
- Google Search Console einrichten,
- Google Unternehmensprofil pflegen.
Schwieriger wird es bei:
- technischer Fehleranalyse,
- Keyword-Mapping,
- Suchintention,
- Seitenarchitektur,
- Backlink-Strategie,
- Relaunches,
- Kannibalisierung,
- Wettbewerbsanalyse,
- Conversion-Optimierung.
SEO erfordert nicht nur einzelne Maßnahmen, sondern die richtige Reihenfolge.
Wer ohne klare Strategie viele neue Seiten erstellt, kann zusätzliche Konkurrenz innerhalb der eigenen Website erzeugen.
Wie lange dauert Google-Website-Optimierung?
Es gibt keine feste Zeitspanne.
Die Entwicklung hängt unter anderem ab von:
- dem Alter der Website,
- dem Wettbewerb,
- dem technischen Zustand,
- der Qualität der Inhalte,
- der bestehenden Autorität,
- den Backlinks,
- der Häufigkeit des Crawlings,
- der Stärke der Konkurrenz.
Kleinere Änderungen können relativ schnell sichtbar werden.
Der nachhaltige Aufbau von Rankings benötigt häufig mehrere Monate.
Pauschale Garantien für Platz eins sind deshalb unseriös.
Was kostet eine professionelle Google-Optimierung?
Die Kosten hängen vom Zustand der Website und dem Umfang der Maßnahmen ab.
Mögliche Bestandteile sind:
- SEO Audit,
- technische Analyse,
- Keyword-Recherche,
- Wettbewerbsanalyse,
- Content-Erstellung,
- interne Verlinkung,
- Local SEO,
- Backlink-Aufbau,
- Relaunch-Begleitung,
- laufende Betreuung.
Eine kleine lokale Unternehmenswebsite benötigt eine andere Strategie als ein Onlineshop oder ein bundesweites Portal.
Eine seriöse Einschätzung sollte deshalb erst nach einer Analyse erfolgen.
Website kostenlos prüfen lassen
Sie haben eine Website, werden bei Google aber kaum gefunden?
Eberle Consulting prüft Ihre Website und zeigt Ihnen in einem persönlichen Audit, welche technischen, inhaltlichen oder strukturellen Probleme Ihre Sichtbarkeit bremsen.
Dabei betrachten wir unter anderem:
- Indexierung,
- H1,
- SEO-Titel,
- Meta Description,
- Leistungsunterseiten,
- interne Verlinkung,
- externe Signale,
- Suchintention,
- Nutzerführung.
Eberle Consulting verbindet langjährige SEO-Erfahrung mit modernem Webdesign.
Schluss mit der Unsichtbarkeit
Wir prüfen Ihre Website kostenlos. Sie erhalten Ihren individuellen Audit von Eberle Consulting mit konkreten Hinweisen zu möglichen technischen, inhaltlichen und strukturellen Ranking-Problemen.
- Persönliche Analyse
- Konkrete Ranking-Hindernisse
- Verständliche Empfehlungen
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